Alltagsgeschichten und sonstige Garstigkeiten


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Ticketpanik

Es ist Montag Abend, ca. 20:30 Uhr. Aki sitzt gemütlich zuhause auf der Couch. Plötzlich klingelt mein Handy. Ein Blick aufs Display und es ist klar, La Cheffe ruft an...

Der mitreisende Kollege kann sein Ticket und die Auftragsnummer fürs BahnTix nirgendwo finden, sagt sie. Und unterbewußt mit vorwurfsvollen Klang ihrer Stimme übermittelt sie: Du hast ihm die Unterlagen nicht weitergeleitet!

Ich mache das immer. Ich bin mir total sicher, dass ich ihm sogar die Reisebestätigung weitergeleitet habe und auch einen Kalendereintrag gemacht habe. Dennoch... Panik überfällt mich. Was wenn nicht??? Was wenn ich nicht mal gebucht habe für ihn??? Panik!

Ist nichts im Kalender eingetragen? Nein! Und er hat auch die Bestätigungsmail von mir nicht? Kann nichts finden!

Ich denke schnell nach und verabschiede mich mit der Aussage, dass ich zurückrufen werde. Schnell unser Reisebüro angerufen, damit die die Bestätigung noch mal schicken. (Und falls ich es wirklich vergessen haben sollte, könnte ich dann ja noch mal neu buchen.) In meinem Kopf schwirrt es. Mein Herz rast. Ich fühle mich ertappt. Und das um halb neun abends...

Kaum habe ich das Reisebüro am Ohr, als auch schon wieder mein Handy klingelt...

La Cheffe! Was jetzt schon wieder???

Der Kollege hat es gefunden. Super. Entwarnung. Aber erst mal Panik bei mir machen. Klaro!

Heut früh habe ich natürlich als allererstes in den Kalender des Kollegen geschaut. Klar ist alles da. Klar ist alles ordentlich eingetragen. Und natürlich habe ich ihm die Bestätigung geschickt.

Aber es ist ja einfacher Aki im Feierabend zu stören, als selbst mal seine Mails oder seinen Kalender anzuschauen.

Ich bin mal gespannt, ob er irgendwas sagen wird...

31.10.06 11:19
 


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


azahar / Website (31.10.06 12:42)
Unglaublich!!! Muss ein spezielles Chef-Gen sein ;-)
Weisst du, was ich mir schon lange wünsche? - Dass alle Handynetze weltweit zusammenbrechen und wir wieder zum Festnetzanschluss zurückkehren müssen. Das wäre ein Traum!!!

Ich hoffe dein Kollege hatte wenigstens ein paar entschuldigende Worte auf den Lippen heute morgen!


moggadodde / Website (31.10.06 17:32)
Unverschämtheit! Das Blindheitsgen gibt es allerdings auch in der Familie: Wenn die Mitglieder vor dem Kühlschrank stehen und fragen "Ey, wo ist denn die Butter?" halte ich mich immer ganz dezent zurück und sage gar nichts, bis der/die Blinde selbst der Butter ansichtig wird. Aber La Cheffe und Herr Kollege sind wahrscheinlich auch mit galoppierender Blindheit geschlagen. Lass dich nicht entmutigen!

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